Jordanien ist insgesamt relativ stabil und touristisch gut erschlossen, aber die regionale Sicherheitslage im Nahen Osten kann sich schnell verschärfen und wirkt sich besonders auf Grenzgebiete und die allgemeine Risikolage aus. In den Städten ist Gewaltkriminalität meist begrenzt, dennoch sind Terrorrisiko, Demonstrationen sowie Betrug/Diebstahl in touristischen Hotspots realistische Faktoren, die sorgfältige Planung erfordern.
Nur Schätzungen. Preise variieren je nach Saison, Viertel und Ausgabegewohnheiten. Bitte immer aktuelle Preise vor der Reise prüfen.
Bewaffnete Konflikte, militärische Spannungen und Gebietsstreitigkeiten.
Risiko basierend auf aktuellen Bedrohungslagen und Vorfällen.
Mord, Körperverletzung, Raub und bewaffnete Angriffe.
Taschendiebstahl, Handtaschenraub und Touristenbetrug.
Stärke und Stabilität der Regierung.
Krankheitsrisiko, Gesundheitsversorgung und Verfügbarkeit.
Risiko durch Erdbeben, Überschwemmungen, Zyklone und Vulkane.
Verkehrssicherheit, Straßen und Notfalldienste.
Freundlichkeit gegenüber Alleinreisenden und LGBTQ+-Reisenden.
Risiko für Lebensmittelvergiftungen und Trinkwassersicherheit.
Punkte 1–10 · 10 = am besten · 1 = am schlechtesten
Streik israelischer Arbeiter beeinträchtigt Passagierverkehr an der King Hussein Bridge
Am 9. Juli 2026 führte ein Streik israelischer Arbeiter zu erheblichen Verzögerungen beim Passagierverkehr über die King Hussein Bridge, wobei nur 25 von 50 geplanten Bussen die palästinensischen Gebiete erreichen konnten. Reisende sollten mit längeren Wartezeiten rechnen und ihre Reisepläne entsprechend anpassen.
Flüge nach Ländern mit geschlossenem Luftraum ausgesetzt
Aufgrund regionaler Spannungen und der Schließung des Luftraums in einigen Nachbarländern hat Royal Jordanian Airlines am 1. März 2026 angekündigt, Flüge in diese Länder vorübergehend auszusetzen. Reisende sollten ihre Fluggesellschaften kontaktieren, um aktuelle Informationen zu erhalten.
Updated 1 day ago
Jordanien ist ein kompaktes „Best-of“-Land: Weltwunder-Archäologie in Petra, sternklare Wüstenlandschaften im Wadi Rum und die dramatische Kulisse des Toten Meeres – alles in wenigen Tagen erreichbar. Dazu kommen herzliche Gastfreundschaft, großartige Levante-Küche und ein faszinierender Mix aus antiken Städten und lebendigem Alltagsleben in Amman.
Starte früh durch den Siq, wenn das Licht die Felswände rosa färbt und die Menschenmengen noch klein sind. Plane Zeit für die Nebenpfade ein – die stilleren Gräber und Aussichtspunkte lohnen sich besonders.
Eine Jeep-Tour oder Wanderung führt dich zu Felsbrücken, Canyons und Sanddünen in filmreifer Kulisse. Übernachte im Wüstencamp für einen Nachthimmel, der in klaren Nächten spektakulär ist.
Zwischen Zitadelle und römischem Theater spürst du die Schichten der Geschichte mitten in der Großstadt. Am Abend probierst du Falafel, Mansaf oder Kunafa in den Gassen von Downtown und Jabal al-Weibdeh.
Im hypersalzigen Wasser treibst du mühelos – ideal als entspannte Pause zwischen Kultur und Wüste. Achte darauf, offene Wunden zu schützen und nach dem Baden gründlich zu duschen.
Die Säulenstraßen, Tempel und Theater gehören zu den am besten erhaltenen römischen Anlagen der Region. Vormittags ist es meist kühler und fotogen, bevor Reisegruppen eintreffen.
Laufe durch Downtown, besuche das römische Theater und steige zur Zitadelle hoch für den Blick über die Stadt. Abends: Streetfood-Tour oder ein entspanntes Café in Jabal al-Weibdeh, danach früh schlafen für den Start am nächsten Tag.
Fahre morgens nach Jerash und nimm dir Zeit für Cardo, Oval Plaza und die Aussicht von den oberen Rängen. Wenn die Zeit reicht, kombiniere Ajloun (Burg und Pinienhügel) und kehre am Abend nach Amman zurück.
Reise nach Wadi Musa und gehe noch am selben Nachmittag die Hauptachse bis zur Schatzkammer, um das Gelände zu „scouten“. Am nächsten Morgen kannst du dann gezielt die langen Schleifen und Aussichtspunkte angehen, ohne Planungsstress.
Wechsle ins Wadi Rum und starte eine halbtägige Jeep-Tour oder eine geführte Wanderung zu Felsbrücken und Canyons. Sonnenuntergang von einer Düne, danach Abendessen im Camp und Sterne beobachten.
Fahre Richtung Totes Meer und plane ein paar Stunden zum Baden und Ausruhen ein. Je nach Abflug kannst du anschließend direkt nach Amman/Flughafen weiterfahren oder einen kurzen Stopp am Jordantal einlegen.
Für Familien ist Jordanien gut machbar: Petra, Jerash und das Tote Meer sind abwechslungsreich, und viele Hotels sind auf Kinder eingestellt. Für mobilitätseingeschränkte Reisende ist die Realität gemischt – Amman hat viele Treppen und unebene Gehwege, Petra und Wadi Rum sind nur begrenzt barrierefrei; mit privatem Fahrer, gezielter Routenwahl und einigen barrierearmen Unterkünften ist aber ein reduziertes Programm möglich.