Paraguay ist insgesamt kein Kriegsgebiet, aber die Sicherheitslage für Reisende ist uneinheitlich: In Städten und Grenzregionen sind Raub, Diebstahl und Betrug deutlich häufiger als in vielen klassischen Reisezielen. Mit guter Planung, konservativem Verhalten (besonders nachts) und klaren No-Go-Zonen ist Reisen möglich, dennoch solltest du ein erhöhtes Risiko einkalkulieren.
Nur Schätzungen. Preise variieren je nach Saison, Viertel und Ausgabegewohnheiten. Bitte immer aktuelle Preise vor der Reise prüfen.
Bewaffnete Konflikte, militärische Spannungen und Gebietsstreitigkeiten.
Risiko basierend auf aktuellen Bedrohungslagen und Vorfällen.
Mord, Körperverletzung, Raub und bewaffnete Angriffe.
Taschendiebstahl, Handtaschenraub und Touristenbetrug.
Stärke und Stabilität der Regierung.
Krankheitsrisiko, Gesundheitsversorgung und Verfügbarkeit.
Risiko durch Erdbeben, Überschwemmungen, Zyklone und Vulkane.
Verkehrssicherheit, Straßen und Notfalldienste.
Freundlichkeit gegenüber Alleinreisenden und LGBTQ+-Reisenden.
Risiko für Lebensmittelvergiftungen und Trinkwassersicherheit.
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Paraguay ist Südamerikas leises Hinterland: weniger besucht, dafür authentisch, mit kolonialen Missionsspuren, großen Flusslandschaften und überraschend grünen Hügeln. Wer abseits der klassischen Routen reist, findet entspannte Kleinstädte, starke Guaraní-Kultur und ein Preisniveau, das lange Aufenthalte möglich macht.
Spaziere am Costanera-Ufer entlang und erlebe, wie sich die Stadt am Abend füllt. Tagsüber lohnen sich historische Plätze und Museen; nachts bleibst du besser in belebten Zonen.
Die Ruinen zählen zu den eindrucksvollsten UNESCO-Stätten der Region und erzählen von einem einzigartigen Kulturmix. Am besten kommst du früh, wenn die Anlagen noch ruhig sind und die Hitze moderat ist.
Im Sommer fühlt sich Encarnación mit seinen Stadtstränden wie ein Binnenmeer-Resort an. Kombiniere es mit einem Tagesausflug über die Grenze, aber plane Grenzformalitäten und Wartezeiten ein.
Kurze Wanderungen führen zu Wasserfällen und schattigen Waldpfaden, ideal für eine Pause vom Stadttrubel. Nimm Mückenschutz ernst und starte früh, um Gewitter und Mittagshitze zu umgehen.
Der paraguayische Chaco bietet ein Gefühl von Endlosigkeit, mit trockenen Ebenen, Wildtieren und grandiosen Sonnenuntergängen. Reise nur mit solider Vorbereitung, zuverlässigem Fahrzeug und guten Wasserreserven.
Richte dich in einem zentralen, gut bewerteten Viertel ein und erkunde die Costanera am späten Nachmittag. Für das Abendessen wähle ein belebtes Restaurant und nutze für Wege nach Einbruch der Dunkelheit nur bestellte Fahrten.
Besuche Museen und Märkte am Vormittag und plane die Wege so, dass du nicht mit sichtbar teurer Technik unterwegs bist. Am Nachmittag bietet sich ein Café-Stopp an; Bargeld hebst du nur an Automaten in Banken oder Einkaufszentren ab.
Fahre früh los und verbringe den Tag mit kurzen Wanderungen und Wasserfallstopps im Nationalpark. Halte dich an markierte Wege und organisiere Rücktransport rechtzeitig, um nicht nach Einbruch der Dunkelheit unterwegs zu sein.
Reise nach Encarnación, checke ein und genieße die Strandpromenade am späten Nachmittag. Abends bleiben die belebten Bereiche am sichersten; für längere Distanzen nimm verlässliche Transporte statt spontaner Mitfahrgelegenheiten.
Starte früh zu den Missionen Trinidad und Jesús, wenn Licht und Temperaturen ideal sind. Plane danach die Weiterreise oder Rückfahrt, mit genügend Puffer für Straßenverhältnisse und mögliche Kontrollen.
Für Familien ist Paraguay machbar, wenn du kurze Distanzen planst, Hitze- und Mückenschutz konsequent umsetzt und abends früh zurück im Hotel bist. Barrierefreiheit ist außerhalb moderner Hotels und neuerer Einkaufszentren begrenzt: unebene Gehwege, wenige Rampen und teils fehlende Aufzüge erschweren Reisen mit Mobilitätseinschränkungen.